KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: A Telemachos
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Ammianus Marcellinus

Römischer Geschichtsschreiber, geb. um 330 n. Chr. in Antiocheia (heute Antakya in der Türkei), gest. wohl um 395 n. Chr. Ammianus diente als Offizier unter Kaiser Julian, den er sehr schätzte und den er auf dessen Perserfeldzug 363 begleitete. Ammianus unternahm zahlreiche Reisen, kehrte schließlich in seine Heimat zurück, um ab 380 nach Rom umzuziehen. Dort begegnete er vielen angesehenen Männern aus der heidnischen Aristokratie. Ammianus war → Heide, äußerte sich aber nicht abfällig über das → Christentum. Er verfasste ein historisches Werk in 31 Büchern: Res gestae, in dem er im Anschluss an → Tacitus die Zeit von Nerva bis Valens (96-378) darstellt. Erhalten sind lediglich die Bücher 14 31, welche die Ereignisse der Jahre 353 378 enthalten. Die res gestae enthalten spannende Erzählungen aus dem Leben des Autors, ausgezeichnete Charakterdarstellungen und weitgehend objektiv abgefasste Berichte. Die res gestae werden als das letzte bedeutende Geschichtswerk der Antike angesehen.

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