KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: P Telemachos
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(Parzen, griechisch: Moiren, auch → Fata) Die drei Töchter des → Zeus und der Themis sind personifizierte Schicksalsgöttinnen, die in das Leben der einzelnen Menschen eingreifen, vor allem bei der Geburt und beim Tod. Entsprechend unterschiedlicher Auffassungen führten die Parzen entweder den Willen der Götter aus oder Zeus selbst musste sich ihren Entscheidungen fügen. Die von Homer oft gebrauchte → Metapher des Spinnens spielt auch bei den Parzen eine wichtige Rolle: → Klotho (Spinnerin) hatte die Aufgabe, den Faden für jeden Menschen zu spinnen, → Lachesis, ihn zu messen, und → Atropos (die Unabwendbare), ihn durchzuschneiden. Bereits → Hesiod kennt die drei Parzen mit Namen, der Dichter → Ovid verarbeitet Motive der Parzen in den Metamorphosen (8, 451 456; 15, 807 815).

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