KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: A Telemachos
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Ad Marciam de consolatione
Admetus
Adoneus
Adonis

Adoptivkaiser

Adynaton
Aedilis/Ädil
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Aegyptus
Aemilius Paullus
Aeneas
Aequitas
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Aeschylus
Aesopus
Adoptivkaiser

Bezeichnung für die römischen Kaiser, die im 2. Jh. n. Chr. nicht durch Zugehörigkeit zur Familie ihres Vorgängers oder durch militärische Machtkämpfe zum Amt des → princeps gelangten, sondern durch bewusste Auslese des Vorgängers. Geeignet erscheinende Nachfolger wurden adoptiert und auf ihr Amt vorbereitet. Dahinter stand die Vorstellung, die jeweils Besten zu Kaisern zu machen (optimus princeps). Damit begann Kaiser Nerva (96 98), der als alter Mann den aus Spanien stammenden → Trajan adoptierte; ihm folgten → Hadrian, → Antoninus Pius und Marcus Aurelius. Dieser brach mit dem Prinzip und sorgte für die Nachfolge seines Sohnes → Commodus.

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