KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: P Telemachos
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Philipp II.

König von Makedonien (359 336 v. Chr.), Vater → Alexanders, geb. 383. Er dehnte die Herrschaft der Makedonen durch zahlreiche Kriegszüge aus und entwickelte sein Heer zur damals überlegenen Streitmacht. Ihre Überlegenheit beruhte auf der adligen Reiterei, den Fußtruppen in geschlossener Formation (Phalanx) mit langen Lanzen und leistungsfähigen Belagerungsmaschinen zur Erstürmung von Städten. 357 erreichte Philipp auf der Halbinsel Chalkidike den Zugang zum ägäischen Meer, besetzte 352 Thessalien, eroberte 343/342 Thrakien und erlangte 343, die Kontrolle über Epirus an der Adriaküste. 338 besiegte er Athen und Theben in der Schlacht von Chaironaia und gewann so die Vorherrschaft über Griechenland, das ihn 337 als leitenden Feldherren (hegemon) des Korinthischen Bundes anerkannte, dem außer → Sparta nahezu alle griechischen Stadtstaaten angehörten. Zusammen mit den Griechen plante Philipp einen Krieg gegen die → Perser, wurde jedoch vor dessen Beginn aus privaten Gründen 336 ermordet.

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