KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: A Telemachos
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Akademiker
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Albertus Magnus

Geb. um 1193 in Lauingen an der Donau, 1280 gest. in Köln) Studierte in Italien, galt als universal gebildeter Lehrer, wurde Dominikanermönch, lehrte in Paris (1245 1248) und danach in Köln als Professor der Theologie, war Bischof von Regensburg (→ Castra Regina) (1260 1262), unternahm im Auftrag seines Ordens zahlreiche Reisen, nahm an wichtigen Kongressen teil und schlichtete oft Streitigkeiten. Albertus erwarb sich um die Erschließung der aristotelischen Schriften (→ Aristoteles) ein bleibendes Verdienst. Er bemühte sich darum, philosophische und theologische Studien zu verbinden, ein Ziel, das seinen Zeitgenossen unmöglich zu sein schien. Er versuchte den Nachweis zu erbringen, dass die Lehren des Aristoteles nicht im Widerspruch zum Glauben standen ein Unterfangen, das durch seinen bedeutendsten Schüler → Thomas von Aquin(o) weiter verfolgt wurde. Albertus war auch auf dem Gebiet der Naturwissenschaften bewandert, sodass er sowohl theologische als auch naturwissenschaftliche Schriften veröffentlichte. Neben seinem Aristoteleskommentar leistete er Bedeutendes auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, vor allem sind Schriften zur Tier- und Pflanzenwelt zu nennen: De animabilibus, de vegetabilibus. Lange nach seinem Tod wurde er heilig gesprochen. Sein Grab befindet sich in der Nähe seiner langjährigen Wirkungsstätte, in der Krypta von St. Andreas in Köln.

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