KIRKE Antike-Lexikon für Schule und Studium: M Telemachos
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Mittelalter

(lat. media tempestas, medium aevum), Bezeichnung für die rund tausend Jahre europäischer Geschichte, die zwischen Altertum und Neuzeit liegen. Die Einteilung stammt von Georg Horn, der in seiner Kirchengeschichte dieses Schema erstmals 1666 benutzte. Es wurde sodann von Christoph Cellarius 1688 im Blick auf die Geschichte überhaupt angewandt und setzte sich allmählich durch. Wann genau das Mittelalter anfing und aufhörte, ist nach wie vor umstritten. Einig ist man sich aber weitgehend darin, dass, wenn man vom Mittelalter spricht, die tausend Jahre in den Blick genommen werden müssen, die zwischen dem späten 5. bis zum frühen 16. Jh. n. Chr. liegen. Das Mittelalter wird in der gegenwärtigen Forschung nicht mehr nur unterteilt in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter, sondern auch nach verschiedenen Phasen differenziert. Diese nehmen nicht so sehr die äußeren Geschehnisse, sondern die innere Dynamik der mittelalterlichen Welt in den Blick. Dabei werden neben einer rund dreihundertjährige Vorlaufphase (5. 8. Jh.) vier weitere Phasen unterschieden: die der Konsolidierung (7.11. Jh.), der Intensivierung (11.13. Jh.), der Expansion (12. 14. Jh.) und der Krise (14. 16. Jh.).

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